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Second Hand: 6 Tipps zum Shoppen von gebrauchter Kleidung

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SHOPPING. Früher fand ich den Gedanken ziemlich gruselig, gebrauchte Kleidung zu tragen. Man weiß ja nie, wem die Sachen vorher gehört haben und der muffige Geruch in vielen Second Hand-Läden ist auch nicht besonders ansprechend. Als ich anfing, mich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, wurde aber ziemlich schnell klar, dass gebrauchte Klamotten eine tolle Option sind, um trotzdem günstig zu shoppen und dabei Sachen zu finden, die sonst (fast) niemand hat.

Und wenn man ein paar kleine Tipps beachtet, sind schöne Teile aus zweiter Hand eigentlich gar nicht so schwer zu finden:

1. Geduld haben

Ja, ein Second-Hand-Shop ist kein H&M. Es gibt nicht alles in 400 Größen und Farben und es ist auch nicht alles super hübsch. Man sollte sich auf jeden Fall nicht gleich beim Betreten von der Menge an weniger attraktiven Klamotten abschrecken lassen, sondern sich erstmal ein paar Minuten Gewöhnungszeit gönnen 😉

2. Auf Qualität achten

Ihr habt was gefunden? Sehr gut! Jetzt auf jeden Fall ganz kurz die Qualität kontrollieren: Hat das ausgesuchte Teil einen Hang zu Pilling (die kleinen Kügelchen, die sich durch Abrieb auf dem Stoff bilden), weist es irgendwelche Schäden auf (Löcher, Verfärbungen (Schweiß!), lose Fäden oder ähnliches) oder hat es möglicherweise durch falsches Waschen oder eine schlechte Verarbeitung schon die Form verloren? Falls ja: Finger weg. Auch beim Second-Hand-Shopping sollte Qualität im Vordergrund stehen, schließlich ist der Sinn der Sache ja nicht, dem Teil nach zweimal Tragen wieder auszurangieren. Ich schaue außerdem immer nach, von welcher Marke die Kleidung ist; Primark, H&M und Zara lasse ich direkt hängen. Das Etikett gibt außerdem Aufschluss über die Materialien, die verarbeitet wurden: Polyester und schwer Waschbares wandern bei mir auch wieder zurück auf die Stange.

3. Passformprobleme lösen

Ein schwieriger Punkt: Oftmals will man genau das, was gerade nicht passt. Wer mit der Nähmaschine umgehen kann oder einen guten Änderungsschneider kennt, sollte eine Anpassung in Betracht ziehen. Aber besser nichts in XXL kaufen, wenn ihr eher eine XS tragt 😉

4. Nicht kaufen, um zu kaufen

Nach dem Anprobieren gefällt euch ein Teil so lala, es sieht halt akzeptabel aus. Jetzt bloß nicht schwach werden, hier gilt das gleiche, wie für “neue” Kleidung: was nicht zu 100% gefällt, gehört auch nicht in deine Einkaufstüte. Lieber ohne etwas aus dem Laden gehen und das Geld für ein Lieblingsteil sparen.

5. In der Männerabteiliung stöbern

In der Männerabteilung finde ich oft die besten Sachen, da es hier viele zeitlose Stücke gibt, denen man ihr Alter nicht so sehr ansieht. Bei den schnelllebigen Trends in der Frauenmode ist das oft nämlich gar nicht so einfach. Vor allem für Pullover, Jacken und Jeans solltet ihr mal einen Abstecher zu den Herren machen.

6. Verschiedene Second-Hand-Stores besuchen

Früher bin ich immer davon ausgegangen, dass es in Second-Hand-Shops immer nur Klamotten aus den 70ern und 80ern gibt. Genau das sind eher nicht meine Geschäfte. Ich hasse den Geruch und komme mir in den meisten Sachen etwas verkleidet vor. Deshalb gehe ich hier in Berlin lieber bei Resales oder Humana shoppen, Flohmärkte sind natürlich auch eine Option. Außerdem solltet ihr bei hochwertigen Vintage-Shops mit Designerkleidung mal vorbeigehen, da es dort wahre Schätze im Angebot gibt – Rebelle und Vestiaire Collective bieten das auch online an.

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