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Nachhaltig shoppen: 5 Tipps für den Umstieg auf faire Mode

SHOPPING. Eine nachhaltige Garderobe aufzubauen scheint zu Beginn ganz schön viel Arbeit zu sein. Muss es aber nicht! Mit einigen Tipps kommst du ganz schnell raus aus dem Fast-Fashion-Strudel und sparst obendrein auch noch Geld (und Nerven ;)). Hier sind meine Tipps für den Umstieg auf faire Mode:

1 | Den eigenen Stil finden

Den eigenen Stil zu finden ist sicher keine einfache Aufgabe, aber auch nicht unlösbar. Jeder von uns hat Teile im Kleiderschrank, die er sehr gerne trägt und dann wieder welche, die fast nie ans Tageslicht kommen. Um deinen eigenen Stil festzulegen, solltest du dir deine Lieblingsstücke anschauen und versuchen ein Muster zu erkennen. Wer wie ich viel in Streifenshirts und Jeans rumläuft, ist wahrscheinlich eher der legere Typ. Das soll natürlich nicht heißen, dass nicht auch ein paar Sachen für besondere Anlässe im Schrank hängen sollten, die sich unterschiedlich kombinieren lassen. Außerdem solltest du auf Farben achten, die die häufig in deiner Garderobe vorkommen. Dies sind wahrscheinlich die Töne, in denen du dich selbst am wohlsten fühlst. Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, wie du deinen eigenen Stil findest, lies am besten diesen Artikel von Maddie von dariadaria.

 

2 | Kleiderschrank ausmisten

Wenn du deinen Stil festgelegt hast, kann es auch schon mit dem nächsten Schritt weitergehen: Ausmisten. Finde die Teile im Schrank, die du schon länger als ein Jahr nicht mehr anhattest und die du beim Anziehen auch gar nicht mehr in Betracht ziehst. Ist eure Beziehung eher in eine kurze Pause gegangen oder war’s das mit euch beiden? Hast du reparaturbedürftige Sachen, die du eigentlich noch gern tragen würdest? Leg selbst Hand an oder gib die Aufgabe an einen Schuster oder Schneider deines Vertrauens weiter. Vielleicht findest du auch das eine oder andere Teil, aus dem sich noch etwas machen lässt: Sei es durch ein einfaches Accessoire oder durch eine Änderung mit der Nähmaschine. Ist die Kleidung, von der du dich endgültig trennen willst, noch gut in Schuss? Dann verkaufe sie auf Kleiderkreisel oder gib sie einem Second-Hand-Laden zum Verkauf – so sammelst du gleich Geld für neue Sachen und machst jemand anderen damit glücklich.

 

3 | Inspirieren lassen

Gehe nun online oder in Fair-Fashion-Stores auf die Suche nach nachhaltigen Labels, die zu deinem Stil passen. Sammle deine Inspirationen (z.B. bei Pinterest) und finde Blogs und Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen und dir weiteren guten Input liefern können. Finde deine Lieblingsteile und überlege dir gut, was du wirklich brauchen könntest und was vielleicht so in der Art schon in deinem Schrank liegt. Wer drei Paar weiße Sneaker hat, kann diese ruhig erstmal auftragen – das schont den Geldbeutel und wertvolle Ressourcen.

 

4 | Shoppingliste erstellen

Schreibe eine Shoppingliste mit den Sachen, die du im nächsten Jahr brauchen wirst. Ist zum Beispiel eine deiner Lieblingshosen demnächst abgetragen und muss ersetzt werden? Gehe beim Schreiben der Liste ganz allgemein vor und dann immer weiter ins Detail – notiere beispielsweise „schwarze Hose“ und dann alle Modelle, die dir gefallen könnten – so hast du alles zur Hand wenn es soweit ist und kannst immer wieder nach (Rabatt-)Aktionen schauen. Denke auch daran, Vintage- und Second-Hand-Stores bei deiner Suche mit einzubeziehen. Hier gibt es oftmals Kleidung, die sehr günstig und fast ungetragen ist. Schreibe nicht nur Sachen für die jetzige Jahreszeit auf, sondern auch, was du in ein paar Monaten brauchen kannst. So hast du einen besseren Überblick, wofür du dein Geld in nächster Zeit ausgeben möchtest. Natürlich ist es nicht immer möglich, sich genau an die Liste zu halten, wenn mal ein potenzielles Lieblingsteil dazwischen kommt, überlege dir aber trotzdem gut, was zu deinem Stil passt und noch in deiner Garderobe fehlt.

 

5 | Auf Trends achten – und sie meiden

Dieses Thema treibt jedem Modebegeisterten ein kleines Tränchen ins Auge, aber mal ehrlich: ziehst du die zwanzig Off-Shoulder-Tops in deinem Kleiderschrank nächste Saison noch an, wenn alle schon dem nächsten Trend hinterherjagen? Eben. Setze lieber auf ein paar außergewöhnliche Teile die du zum Beispiel (rate mal!) gebraucht kaufen kannst. Und wenn du endlich ein langersehntes Lieblingsstück von deiner Shoppingliste in den Händen hältst, ist das besser, als jeder Fast-Fashion-Schnellschuss 😉

 

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