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Summer Wishlist 2017: Fünf Kleidungsstücke, die diesen Sommer auf meinem Wunschzettel stehen

So, es ist Mai und regnet. Bei zauberhaften zehn Grad in Berlin kann ich mir mittlerweile nicht mehr wirklich vorstellen, dass es noch einen Sommer geben wird, der diese Bezeichnung verdient hat. Trotzdem habe ich eine Wunschliste für die kommende Saison – voller Lieblinge und mit passenden Optionen für den wettertechnischen Super-GAU 😉

Warum ich mir mittlerweile eine Wunschliste schreibe, habe ich im letzten Post schon erklärt, heute möchte ich euch zeigen, was diese Saison genau draufsteht. Außerdem habe ich noch ein paar Tipps für eure eigene Wunschliste vorbereitet.

 

SO ERSTELLST DU EINE WISHLIST FÜR DIE NÄCHSTE SAISON


Eine gute Wishlist ist Gold wert: Sie kann unter Umständen ziemlich viel Geld sparen und obendrein auch noch Zeit – wer nur das kauft, was sie/er wirklich möchte, braucht am Ende nicht tagelang auszusortieren und Kleidung weiterzuverkaufen (wer das mal gemacht hat, weiß sicher, wovon ich rede). Doch wie erstellt man diese magische Wunschliste eigentlich? Es gibt natürlich mehrere Wege – hier ist mein persönlicher:

 

1 | Schau, was du hast. Falls du – so wie ich – immer nur einen bestimmten Teil der Garderobe im Schrank hängen hast, solltest du auch deine Kleidung für die nächste Saison durchgehen. Man vergisst nicht selten, was man eigentlich so alles hat 😉 Fällt dir etwas auf, das fehlt, oder hast du in letzter Zeit etwas in deinem Kleiderschrank öfter mal etwas bestimmtes vermisst? Zeit, es zu notieren. (Es muss sich hierbei nicht um ein bestimmtes Teil handeln. Es können zum Beispiel auch Hosen oder Oberteile im Allgemeinen oder eine warme Jacke sein.)

2 | Finde Inspiration. Seitdem ich The Curated Closet gelesen habe, besitze ich ein Pinterest-Board, auf dem ich immer wieder neue Stilinspirationen pinne (eigentlich sind es sogar zwei: eins für Frühjahr und Sommer und eins für Herbst und Winter), außerdem verwende ich auf Instagram auch sehr gern die ‚Merken‘-Funktion. So kann ich direkt sehen, was mir in den letzten Monaten alles durch den Kopf geschwirrt ist, woran ich öfter denke und was ich eigentlich schon wieder vergessen habe. Auch hieraus lassen wieder ein paar Lieblingsteile ableiten.

3 | Kennzeichne deine Highlights. Du solltest jetzt einige Sachen aufgeschrieben haben, die vermutlich noch nicht in deinem Kleiderschrank vertreten sind. Frage dich ganz ehrlich bei den Sachen auf der Liste, ob du sie in den nächsten Monaten wirklich brauchen kannst, zu welchen Anlässen sie passen und wie gut sie sich mit dem Rest deiner Garderobe vertragen würden. Vielleicht hast du auch gar nichts auf der Liste stehen und bist einfach wunschlos glücklich – noch besser!

4 | Das oder nichts. Filtere heraus, wie die einzelnen Teile genau aussehen sollen. Denke dabei zum Beispiel an Materialien, Passform oder Farbe. Auf der Wunschliste sollte am Ende relativ genau stehen, wonach du eigentlich suchst („himmelblauer Midi-Rock aus Baumwoll-Batist„). Wenn du auf der Suche nach passenden Optionen nicht genau das findest, was auf der Liste steht, ist das selbstverständlich nicht schlimm. Du solltest dich aber fragen, ob die Alternative wirklich das ist, was du möchtest und nicht nur ein Ersatz mit dem du nicht komplett zufrieden bist.

5 | Immer der Reihe nach. Wenn du weißt, was in dieser Saison auf der Liste steht, kannst du eine Reihenfolge für die Einkäufe festlegen. Was wirst du zuerst brauchen? Was kann noch ein wenig warten? Wo bist du dir vielleicht noch unsicher und brauchst etwas Bedenkzeit?

6 | Los geht’s! Schaue dich in deinen liebsten Onlineshops nach passenden Optionen um. Wenn du etwas gefunden hast, schlafe lieber noch einmal eine Nacht darüber, bevor du dich endgültig für einen Kauf entscheidest.

 

Eine gute Wishlist kann Geld und Zeit sparen.

 

MEINE WISHLIST FÜR DEN SOMMER 2017


Und was steht nun auf meiner Wunschliste? Derzeit insgesamt fünf Sachen. Einige sind schon fest eingeplant, bei anderen muss noch etwas recherchiert werden 😉

 

Bikini in dunkelblau oder schwarz

+ Warum? Ich besitze zwei Bikinis, keinen davon trage ich wirklich gern. Nummer eins ist geschlagene zehn Jahre alt und mittlerweile auch nicht mehr sehr schön anzusehen. Nummer zwei wird vermutlich hier und da nochmal zum Einsatz kommen, ist aber mit Knallrot nicht wirklich meine Liebling. Zeit also für einen neuen Strandlook, gern in etwas gedeckteren Tönen und natürlich fair.

+ Details: Schwarz oder dunkelblau sollte er sein und bitte ganz schlicht. Ein hübsches Details darf aber trotzdem gern dabei sein – ganz langweilig soll es ja auch nicht werden.

+ Optionen: In Sachen faire Bademode hat sich in den letzten Jahren einiges getan, sodass es viele Optionen gibt. Etwas kritisch ist allerdings die Passform, da das Oberteil auch einiges halten können muss. Das Wraptop von Mymarini mit dazugehörigem Höschen ist mein Favorit, aber auch Margaret and Hermione und All Sisters haben Schönes im Angebot.

 

Leichtes Seidentop

+ Warum? Ich weiß ja nicht, ob das noch was wird mit dem Wetter. Zum Glück lässt sich so ein Seidentop ja gut kombinieren und passt du jeder Wetter(schief-)lage. Da es in meinem Kleiderschrank einen leichten Mangel an Oberteilen gibt, sollte demnächst etwas neues bei mir einziehen.

+ Details: Es soll kein einfaches T-Shirt sein. Eher so die chice Schwester davon, der optimale Mix aus legerem Schnitt und elegantem Material. Deshalb sind Seide und Tencel meine erste Wahl. Die Farbe sollte Richtung gebrochenes Weiß/Creme gehen.

+ Optionen: Man will bekanntlich immer das, was man nicht hat und so hat mein heimlicher Favorit ein knackiges Preisschild und den Nachteil, dass mit ordentlich Zollgebühren gerechnet werden muss. Trotzdem bin ich schwer verliebt ins Marlena Tanktop von Suzann Elizabeth – der Schnitt, der von beiden Seiten getragen werden kann, ist Schuld. Auch bei Folkdays und Jamie + the Jones gibt’s hübsche Tops.

 

Zeitlose Sandalen in cognac

+ Warum? Für sommerliche Temperaturen besitze ich nur ein Paar weiße Birkenstock-Sandalen. Die werden auch wieder gern rausgeholt, waren aber letztes Jahr leider etwas zu sportlich für viele Outfits. Für mehr Vielseitigkeit sollen nun cognacfarbene Sandalen sorgen.

+ Details: Vor zwei Jahren habe ich mir Korksandalen gekauft, die leider ziemlich unbequem waren und auch nach dem Sommer nicht mehr wirklich gut aussahen. Da ich kein Fan von Kunstleder bin, werde ich wohl auf vegetabil gegerbtes Leder zurückgreifen und hoffen, dass mir die Sandalen einige Jahre zur Seite stehen. Bequem sollten sie natürlich auch sein 😉

+ Optionen: Derzeitige Favoriten sind ganz klar die Ramsö-Sandalen von Kavat und die Cleopatra Sandalen von Wolfen.

 

Heller Pullover aus Feinstrick

+ Warum? Zu kalt möchte ich es im Falle eines schlechten Sommers nicht haben. In meinem Kleiderschrank liegen drei Pullovern und zwei Strickjacken (wovon eine deutlich zu dick sein wird ;)), die Pullover sind alle relativ dunkel, sodass ich auf der Suche nach einer hellen Option bin, die sowohl für laue Sommernächte, aber auch herbstliche Temperaturen funktioniert.

+ Details: Leicht, aber bitte schön kuschelig hätte ich den neuen Pullover am liebsten – gern aus Merinowolle, Alpaka oder Kaschmir (schöner Baumwollstrick würde aber auch gehen). Farbtechnisch stelle ich mir etwas in Hellgrau oder gebrochenem Weiß vor. Außerdem sollte der Schnitt leger sein, aber nicht zu locker und gern mit V-Ausschnitt.

+ Optionen: Besonders gut gefällt mir der Elaine von Wolfen Germany. Auch Hessnatur und Lanius haben schöne Modelle im Angebot.

 

Gerade geschnittene Jeans

+ Warum? Nach jahrelanger Skinny-Jeans-Tragerei dürstet es mir langsam nach etwas Abwechslung. Unter uns: Ich finde Mom-Jeans ja mittlerweile ganz chic – zumindest einige Modelle. Dieser Punkt auf der Wunschliste ist aber noch nicht in Stein gemeißelt, da ich noch etwas rumprobieren muss, um das perfekte Modell zu finden. Grundsätzlich würde sich so eine Jeans nämlich schön mit meinem Sommerkleiderschrank ergänzen – vor allem, da ich derzeit keine helle Jeans besitze.

+ Details: Eine komplette Zeitreise möchte ich nicht unternehmen, deshalb sollte die Jeans bitte nicht zu hoch sitzen, gerade geschnitten sein und an den Knöcheln etwas enger werden.

+ Optionen: Derzeit kann man eigentlich nur von einer Option sprechen: Die Jamie Hi Rise Jeans von Agolde! Die Jeans wird komplett in den USA hergestellt und besteht aus Biobaumwolle und recycelter Baumwolle.

 

WIE GEHT IHR DAS MIT DER WUNSCHLISTENERSTELLUNG AN? HABT IHR SCHON EINE FÜR DEN SOMMER? UND WAS STEHT DARAUF?

 

 

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Nachschlag gefällig?

  • Saskia Burwieck

    Ein Bikini steht auch auf meiner Wunschliste ganz oben. Mit den Mymarini Bikinis liebäugle ich auch schon eine Weile. Aber ich habe das gleiche Problem, dass mir eventuell der Support nicht ausreicht. Hier in Hamburg gibt es einen Store, der einzelne Modelle hat. Dem statte ich bald einen Besuch ab und hoffe, er hat den Wickel Bikini in meiner Größe 🙂

    • Ich habe mir jetzt das Wraptop in Größe L bestellt, das klappt mit meiner Größe tatsächlich ganz gut 🙂

  • franzi.puenktchen

    Seit ich nur noch 2nd Hand und fair einkauf arbeite ich nur noch mit wunschlisten um einfach auch meinen Konsum zu minimieren.. das bringt einem so cviel und bewart einen echt vor überschnellen konsumentscheidungen 😀 die Hose ist übrigens richtig schön! such schon ewig nach so einer Form und Farbe!
    xx Franzi

    https://unpetitsourireslowsdown.blogspot.de/

    • Es ist wirklich einfacher. Ich merke auch, wie ich bei anderen Sachen nicht so schnell in Versuchung komme, weil ich ja für etwas anderes spare.

  • Birte Uar

    Wir haben fast identische Sommer-Wunschlisten 😉

    Das perfekte (und schickere) helle Top/T-shirt habe ich in diesen luftigen Hanf V-Shirt on Lanius gefunden: https://shop.lanius-koeln.de/Collection/Hanf-V-shirt::149.html?option=24
    Und einen schlichten schwarzen Bikini bei Patagonia. http://eu.patagonia.com/deDE/product/womens-solid-tallowood-bikini-top?p=77270-0-BLK , http://eu.patagonia.com/deDE/product/womens-solid-sunamee-bikini-bottoms?p=72142-0

    • Haha, guter Geschmack 😉

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