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Leben auf kleinem Raum: Wie man seine Mini-Wohnung in ein großes Paradies verwandelt

Dass Wohnraum in Berlin schon lange nicht mehr traumhaft billig ist, hat mittlerweile sicher jeder mitbekommen. Andere Großstädter haben beim Lesen dieses Satzes sicher nur ein müdes Lächeln auf den Lippen, denn trotzdem ist Berlin noch vergleichsweise günstig. Unser schmales Budget (und mein Geiz, was Wohnungskosten angeht), verschlugen uns beim letzten Umzug von Mitte in den günstigeren (und etwas mehr außerhalb) gelegenen Süden, wo wir vor drei Monaten unsere neue, kleinere Wohnung bezogen.

Unsere 45 Quadratmeter sind aber keineswegs beengt: Im Gegenteil, es gefällt mir sogar viel besser als unsere alte Wohnung und der Mangel an Platz erinnert mich immer wieder daran, achtsam mit meinen Besitztümern umzugehen und nicht ewig viel Zeug zu horten. Mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit unserer kleinen Oase und möchte euch heute einige meiner Einrichtungstipps für kleine Räume vorstellen.

 

ALLES BRAUCHT (S)EINEN SCHRANK


Die Gleichung ist eigentlich ganz einfach: Viele Dinge = viele Schränke. Schon seltsam, dass wir eigentlich viele Möbel gar nicht bräuchten, wenn wir nicht so viele Dinge hätten. Deshalb bin ich – wie ihr sicher wisst – ein großer Fan des Ausmistens (nicht nur bei Kleidung): Was nicht wirklich gebraucht oder abgöttisch geliebt wird, kann weg und findet vielleicht woanders einen neuen Besitzer.

 

FREIRAUM LASSEN


Oftmals hat man den Impuls, in jede freie Ecke ein Bild zu hängen oder ein Möbelstück zu stellen – soll ja nicht leer aussehen. Gerade diese freien Plätze geben einem aber Platz zum Atmen. Daher lasse ich auch gern auf kleinem Raum mal eine Ecke undekoriert oder -möbliert.

 

NACH MULTITALENTEN SUCHEN


Ich versuche ausschließlich Dinge in unserer Wohnung zu haben, die auch wirklich einen Zweck erfüllen. Am besten sogar mehrere: Der Nachttisch dient als zusätzliche Sitzmöglichkeit für Gäste, die Tischplatte meines Freundes wird bei Bedarf zur Tafel umgebaut. Das spart Möbelstücke, die wir eigentlich nur für „Ausnahmesituationen“ hätten.

 

OFFENE AUFBEWAHRUNG IN SZENE SETZEN


Früher bin ich oft auf die wunderschönen Bilder von gestylten Regalen bei Pinterest hereingefallen und hatte schnell in der gesamten Wohnung offene Aufbewahrungsmöglichkeiten. Dafür muss man aber auch was zum Zeigen haben. In unserem Fall wirkte es einfach nur überladen und unaufgeräumt und erschlug schnell den ganzen Raum. Jetzt setze ich offene Aufbewahrung ganz gezielt ein.

 

NICHTS PASST? MACH’S SELBST!


Gerade auf kleinem Raum ist die optimale Größe von Möbeln wichtig. Viele Dinge in unserer Wohnung sind deshalb Maßanfertigungen, die wir selbst gebaut haben. Oftmals war es nicht so schwer, wie es aussieht (manchmal aber schon :D). Falls ihr beim nächsten Mal also nichts Passendes finden könnt, überlegt doch einfach mal, ob es mit ein paar Brettern und Schrauben nicht selbst gemacht werden kann.

 

WOHNT IHR AUCH AUF KLEINEM RAUM UND HABT EINRICHTUNGSTIPPS? IMMER HER DAMIT!

 

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